Adaya

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Adaya De Baïracli Levy

Adaya’s Kindheit wurde geprägt von ihrer multikulturellen Familie und einem nahen Bezug zu Griechenland und der griechischen Musik. Zu früher Zeit war sie schon mit ihrem Folk Projekt “Pan” tätig und spielte Strassenmusik.
Doch wurde sie immer wieder von der Folkmusik aus Irland, England und Schottland angezogen – auch wuchs ihre Faszination für die Musik des Mittelalters und der Renaissance von Jahr zu Jahr.
Adaya wurde schnell bewusst, dass die üblichen musikalischen Studien in den Bereichen Jazz, Pop und Klassik für sie nicht infrage kämen und sie sich lieber von den Klängen der Welt inspirieren lassen wollte – in Form von Reisen.
Von diesem Moment an wuchs Adaya’s Repertoire – Projekte wie “Aywa” und “Kel Amrun” kamen hinzu und Konzerte häuften sich.
Ihren Drang, verschiedene Instrumente zu erlernen, konnte sie nur schwer zu stillen und so brachte sie sich etappenweise Harfe, Banjo, Dudelsack, Gitarre, Flöte, Lyra – und noch weitere – selbst bei.
Im Jahr 2017 veröffentlichte sie ihr erstes Solo Album “The Other Side” und wenige Jahre später “New Land”.
Noch heute ist sie nebst Faun mit ihrem Soloprojekt “Adaya” tätig.



Instrumente: Gesang, Flöte, Dudelsack, Banjola, Harfe, Lyra

– Persönliche Fragen –

1. FAUN hat so viele wundervolle Songs – wenn du einen wählen müsstest – welcher wäre dein Favorit?
Adaya: Es sind wirklich viele Favoriten… HEKATE gehört ganz bestimmt dazu!

2. Hättest du einen magischen Spiegel – was würdest du damit sehen wollen?
Adaya: Ich würde ganz, ganz weit zurück in die Vergangenheit sehen wollen. Sogar bis in prähistorische Zeiten! Wir wissen so wenig darüber.

3. Wo kommt deine Leidenschaft für Flöten und Dudelsack her und hast du ein Lieblingsinstrument?
Adaya: Die Flöte war mein allererstes Instrument, als ich noch ganz klein war. Sie kam überall mit! Dudelsack habe ich in der Berner Altstadt zum ersten mal von zwei Strassenkünstlern spielen gehört. Ihre berauschenden Klänge faszinierten mich sofort und ich wollte tiefer in diese archaische Musik eintauchen. Da baute ich mir ziemlich schnell einen mit Hilfe eines Freundes und ich schloss mich den Musikern an.

4. Hast du ein Lieblingszitat oder Sprichwort, welches dich immer wieder inspiriert?
Adaya: Alles ist möglich.

5. Wie bringst du dein Berufsleben als Musikerin in Einklang mit deinem Privatleben – ist das manchmal schwer?
Adaya: Ich sehe die Musik als mein Beruf, daher ist es eigentlich normal dass es viel Zeit in Anspruch nimmt. Das ist bei anderen Professionen nicht viel anders, ausser mit dem Unterschied das man eben nicht nur an einem Ort bleibt. Manchmal schleicht mich ein schlechtes Gewissen an und die Angst, für meinen Sohn nicht genug da zu sein. Aber dann erinnere ich mich daran, dass er viel glücklicher mit einer erfüllten Mutter ist, als mit einer gebrochenen, die ihren Traum nicht lebt. Es gibt nichts schöneres als das zu tun, was einem liegt. In meinem Fall eben Musik.