Oliver

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Oliver s. Tyr

Organisatorische Leitung der Gruppe “FAUN”.

Seit über 25 Jahren musikalische Erfahrung und zahlreiche Fortbildungen an Saiten- und Streichinstrumenten (Schlüßelfiedel u.a. bei Sonja Sahlström, Torbjörn Näsbom, und Marco Ambrosini, Harfe u.a. bei Betty Peterson und Uschi Laar).

Tätigkeit als Studiomusiker u.a. für Mediaeval Baebes, Eluveitie, Celtic Women, Corvus Corax, Schandmaul, uvm. Veröffentlichung der CDs “Sava – Aire” 2004 und “Sava – Metamorphosis” 2008 gemeinsam mit Birgit Muggenthaler (Schandmaul).

Außerdem aktive Tätigkeit mit den Gruppen:
FOLK NOIR (dark folk)
und
KAUNAN (nordic folk).

Veröffentlichung der Gedichtbände “nach hinterhügelland” 1998 (vergriffen) und “Meere” 2007.
1997 Literaturstipendium der Landeshauptstadt München. (Leonhard und Ida Wolf Gedächtnispreis.)
Von 1997-2001 aktive Tätigkeit und später Leitung der Zirkus- und Aktionstheatergruppe “Germars Gaukler”.
“M.A. (Magister Artium) der Literatur des Mittelalters”

Instrumente:
Gesang, Nyckelharpa, Bouzouki, keltische Harfe, Gitarre, Mandora, Kontrabasharpa

Oliver s. Tyr – WANDERLUST
Erzählungen, Gedichte & Photographien

Im Eigenverlag hat Oliver s. Tyr im Sommer 2016 dieses Buch veröffentlicht, welches den Leser in lustigen und oftmals skurrilen Anekdoten, aber auch in poetischen Detailaufnahmen, an Oliver s. Tyrs Reisen als Musiker und Suchender teilnehmen lässt. Wanderlust berichtet von magischen Orten und versteht es die Wunder, aber auch die Kehrseiten unserer modernen Welt mit einer paganen Sichtweise begreifbar zu machen. WANDERLUST ist nur beim CD Stand bei FAUN Konzerten erhältlich.

Oliver s. Tyr – M E E R E
Gedichte

Oliver s. Tyr hat im Juni 2010 die Neuauflage seines zweiten Gedichtbandes im Eigenverlag veröffentlicht.
Dieser enthält zahlreiche Gedichte, wie auch Songtexte und ist ausschliesslich bei Konzerten von FAUN zu beziehen.

– Persönliche Fragen –

1. FAUN hat so viele wundervolle Songs – wenn du einen wählen müsstest – welcher wäre dein Favorit?
Oliver Satyr: Eine schwierige Frage, weil man jeden der kleinen Bengel irgendwie lieb hat. Ausserdem müsste man hier zwischen Konzert und CD unterscheiden. Live gibt es gewisse Lieder, die ich einfach bei einem Konzert gespielt haben muss, sonst fühlt es sich nicht rund an, wie z.B. „Alba“. Zu meinen Favoriten auf FAUN CDs zählen wahrscheinlich „MacBeth“ und „Hagazussa“.

2. Für so manches Lied oder Album taucht ihr in alte Traditionen, ferne Länder und vergessene Sprachen. Wo fängt diese Reise an und wo findet man das umfangreiche Hintergrundwissen?
Oliver Satyr: Wichtig für mich ist, dass das Thema eines Albums durch Begegnungen und eigene Erlebnisse initiiert worden ist. Nur in Bibliotheken Lieder zu erarbeiten – das wäre zu trocken und zu unemotional. Wenn man aber einen persönlichen Zugang zu einem Thema hat, dann liebe ich es, mich mit zahlreichen Büchern tief in ein Thema einzulesen. Aber nicht nur Bücher, sondern auch Experten sind wichtig. Z.B. im Fall von der CD „Midgard“ – hier haben wir viel mit Leuten zusammen gearbeitet, welche sich sehr gut in der germanischer Folklore und Mythologie auskennen.

3. Wie viele Instrumente spielst du und auf welchem musizierst du am
liebsten?

Oliver Satyr: Die Antwort müsste man wahrscheinlich ständig aktualisieren, weil ich sehr oft Instrumente kaufe und wieder verkaufe. Momentan habe ich so ca. 20 Instrumente zu Hause, welche ich aktiv spiele. Ich habe mich aber auf Saiten und Streichinstrumente spezialisiert, welche einander sehr ähnlich sind. Daher klingt die Zahl imposanter als sie ist, weil viele Instrumente sehr ähnlich zu spielen sind. Momentan spiele ich am meisten auf einer Frühform der schwedischen „Nyckelharpa“, einer „Kontrabasharpa“ und auf einer „irischen Bouzouki“. Generell haben es mir die schwedische Folkmusik und die schwedische Folk-Instrumente sehr angetan. Was ausserdem wichtig für mich ist, ist eine offene Stimmung oder ein Bordun, damit der Klang möglichst alt und archaisch ist.

4. Hättest du einen magischen Spiegel – was würdest du damit sehen wollen?
Oliver Satyr: Nicht die Zukunft. Ich bin Optimist und finde es wichtig seinen
Träumen zu folgen, auch wenn manche davon nirgendwohin führen mögen.

5. Was hat deine Neugier zum Mittelalter geweckt und dich dazu inspiriert,dies in Musik einfließen zu lassen?
Oliver Satyr: Das fing wahrscheinlich mit meiner Begeisterung für Fantasy Literatur und die heimischen Wälder an. Im Teenager-Alter hat mir dann mein Musiklehrer zwei CDs mit alter Musik geliehen, welche ich rauf und runter gehört habe. Ich hatte bereits Gitarre gespielt und statt in Diskos zu gehen verbrachte ich meine Abende lieber im Wald am Feuer und sang Balladen von Wassermännern und Trollweibern. Noch während der Schulzeit bin ich dann einer mittelalterlichen Gaukler Truppe beigetreten, welche mit Jonglage, Theater und Feuershows auf ca. 15 Mittelaltermärkten pro Jahr aufgetreten ist. Spätestens da war es um mich geschehen.